Historie



Die Zeit vorm SVO

In den Zwanziger Jahren wurde der Fußballsport von den Freien Turnern Ohmbach ausgeübt. Am 18. März 1934 wurde der VfB Ohmbach gegründet. Im Jahr 1936 wurde der Sportplatz "Auf der Steinkaut" im Hummerwald gebaut. Die sportlichen Tätigkeiten wurden während des 2. Weltkriegs größtenteils eingestellt.

Die Gründung

Nach Kriegsende wurde durch die Militärregierung in Kusel die Genehmigung für einen Sportverein erteilt. So trafen sich am 17. Februar 1946 48 Mitglieder um den Verein wieder zu eröffnen. Da man sich nach dem Krieg vorerst nur Sportverein nennen durfte und man sich später nicht mehr auf den alten Namen VfB Ohmbach berufen hatte, war der SV 1946 Ohmbach geboren.

Die Ersten Jahre

Noch im Gründungsjahr meldete der SVO mit 20 Spielern seine Mannschaft zum Spielbetrieb an. Schon im Spieljahr 1947/48 konnte man erste Erfolge verzeichnen. Man wurde Meister der Kreisklasse II und stieg in die Kreisklasse I auf. Neben dem Fußball gab sich der Sportverein auch als Gastgeber verschiedener Veranstaltungen. Große Tradition hatte der Silvesterball,der bis in die 70iger gehalten wurde.

Erste Krise überwunden durch die Nachwuchsarbeit

Nach langen Jahren in der mittlerweile zur B-Klasse umbenannten Liga musste der SVO 1957 absteigen. Aus Spielermangel musste die aktive Mannschaft zur Saison 1957/58 abgemeldet werden. Im gleichen Spieljahr wurde die A-Jugend Kreispokalsieger. Aus dieser Mannschaft wurde schon im folgenden Jahr wieder eine aktive Mannschaft gestellt. Im selben Jahr entstand eine Turnabteilung, welche 1963 selbständig wurde und den TV Ohmbach gründete.

Die goldenen 60er

1962/63 wurde man Meister der C-Klasse Süd und Kreispokalsieger der C-Klassen, im Finale gewann man 1 zu 0 gegen den SV Altenglan. In den Aufstiegsspielen setzte man sich gegen den Bedesbach und Hefersweiler durch. Nach drei Jahren wurde die Mannschaft wieder Meister und stieg 1965/66 in die A-Klasse Mitte auf. In dieser Zeit wurde auch eine Sportanlage am heutigem Standpunkt geplant und 1969 fertiggestellt.

Gastspiel 1.FCK und Bau Sportheim

Im Jahr 1972 gelang es dem SVO die Bundesligamannschaft des 1.FC Kaiserslautern zu verpflichten. Am 27. April spielte der 1.FCK gegen eine Südkreisauswahl auf unserer Sportanlage. Der Bundesligist gewann dieses Aufeinander treffen mit 4 zu 1 vor rund 2500 Zuschauern. Beim FCK wurde zur Halbzeit der EX-Ohmbacher Otmar Lenhard eingewechselt. Bei der Südkreisauswahl spielten vom SVO Lang G., Killian Lang und Hanß ....., welcher den Ehrentreffer per sehenswerten Kopfball markierte. 1973 beschloss man in Zusammenarbeit mit dem TVO ein Sportheim zu bauen. Im Jahr 1974 wurde mit dem Bau begonnen und 4 Jahre später fertiggestellt, so dass man am 06. Januar 1979 die Einweihung feiern konnte.

Der sportliche Abstieg

Im sportlichen Bereich konnte das hohe Niveau nicht gehalten werden, so dass man 1976/77 aus der A-Klasse abstieg. Nach einigen Jahren in der B-Klasse musste man 1982/83 sogar den Gang in die C-Klasse antreten. Dort spielte man immer in der Spitzengruppe mit und schaffte 1987/88 wieder die Meisterschaft und den Aufstieg in die B-Klasse, stieg aber im Folgejahr wieder ab.

Die mageren Jahre

Zu Beginn der Neunziger konnte man bis auf 2 Ausrutscher ins Mittelfeld um die vorderen Plätze mitspielen. Zwischen den Spieljahren 1997/98 und 2003/04 hatte der SVO seinen sportlichen Tiefpunkt erreicht. In diesen 7 Jahren reichte es nur für den letzten oder vorletzten Platz. Auch konnte man zu dieser Zeit nur 2 mal eine Zweite Mannschaft melden.

Der SVO bekommt ein neues Gesicht

Zur Saison 2004/05 konnte der SVO 12 Neuzugänge verpflichten. Die neuformierte Mannschaft spielte bis wenige Wochen vor Saisonende noch um den Aufstieg mit musste sich am Ende aber mit Platz 5 zufrieden geben. Im darauffolgendem Jahr machte man es besser und stieg als Vizemeister in die Kreisliga auf. Nach vieren Jahren mit Platzierungen in der zweiten Tabellenhälfte musste der SVO 2010/11 als drittletzter den Gang in die Kreisklasse angehen. Nach dem die Vorstandschaft 2009 beschlossen hatte unseren Hartplatz in einen Rasenplatz umzubauen, konnte man dank einer großangelegten Spendenaktion und engagierter Mitarbeit der Mitglieder 2010 den neuen Platz einweihen.

Die Gegenwart

Nach dem Abstieg schaffte man den direkten Wiederaufstieg, als Vizemeister qualifizierte man sich für die Kreisliga Kusel-Kaiserslautern Süd.
Zur Saison 2015/16 bekam man die einmalige Gelegenheit in die Kreisliga Kusel-Kaiserslautern Nord zu wechseln. Der SV Spesbach wollte mit uns seinen Platz tauschen. Nach genauer Analyse im Vorstand entschied man sich diesen Weg zu gehen.



Mitgliederentwicklung:
17.02.1946: 048 Mitglieder
01.01.1947: 080 Mitglieder
16.01.1949: 124 Mitglieder
06.01.1979: 183 Mitglieder
29.05.1986: 206 Mitglieder
01.01.1996: 253 Mitglieder
31.12.2015: 251 Mitglieder